Wie man ein höheres Gehalt verlangt

Lebenslauf verfassen

Sie haben erfolgreich den Lebenslauf verfasst, auch das Motivierungsschreiben geschrieben und Sie haben das Vorstellungsgespräch bestanden, bei dem Sie das Gehalt nach Ihrer Vorstellung (oder zumindest annähernd) genannt haben. Sie wurden angestellt.

Zwei, drei Jahre sind vergangen und Sie sind der Meinung, dass Sie die Firma in der richtigen Richtung bewegt haben. Und Sie beabsichtigen weiterzumachen. Aber die Motivierung, zumindest die finanzielle, beginnt sich zu verlieren und das Geld, dass Sie monatlich verdienen, entspricht nicht mehr Ihrer Leistung. Falls Sie in allen anderen Hinsichten in Ihrer Arbeit zufrieden sind und nicht um eine Hausnummer weiter gehen wollen, bleiben Ihnen im Großen und Ganzen zwei Möglichkeiten übrig. Entweder Sie werden warten und hoffen, dass jemand Sie und Ihre Arbeit bemerkt, oder Sie verlangen einfach ein höheres Gehalt.

Die Variante mit dem Warten funktioniert nur in Ausnahmefällen, unter bestimmten Bedingungen:

  • Ihr Beitrag für die Firma muss so wesentlich sein, dass ihn Ihr Vorgesetzter bemerkt.
  • Ihr Vorgesetzter muss an und für sich aufmerksam sein. Bestimmte Menschen sind, obwohl es nicht ihre Absicht ist, kurz und gut nicht so empathisch und sensibel. Oder sie sind vielleicht nur zu beschäftigt.
  • Und zuletzt dürfen sie nicht zu denen gehören, die mit Absicht nichts merken. Sie müssen zugeben, dass sie den Beitrag bemerkt haben und müssen Ihre Bemühung schätzen wollen. Nur wenige sehnen sich nämlich danach dort mehr zu zahlen, wo sie nicht müssen. Und zwar auch im Falle, dass das Geld nicht direkt aus ihrer Tasche geht.

Es gibt aber auch eine zweite Variante.

Ein höheres Gehalt zu verlangen ist eine verhältnismäßig heikle Aufgabe und viele Menschen würden sie lieber ganz meiden. Wie soll man also so fragen, dass Sie der ganze Prozess so wenig wie möglich nervt und dass sie im Endeffekt auch Erfolg haben?

Autoanalyse

Fassen Sie in der ersten Reihe Ihre bisherige Wirkung in der Firma zusammen. Erwägen Sie alle Ihre Positiva und Negativa. Bereiten Sie kurz und gut sachliche Argumente vor, mit denen Sie die Gehaltserhöhung untermauern. Bevor Sie mit Ihrer Forderung vor dem Chef treten, sollten Sie sich wirklich sicher sein, dass Sie die Gehaltserhöhung verdienen.

Umgebungsmeinungen

Checken Sie die Lage auf dem Markt. Nur im Internet finden Sie viele Server auf denen Sie Löhne in Ihrer Branche vergleichen können, dazu nach verschiedenen Merkmalen, zum Beispiel nach Landkreisen.

Fragen Sie ruhig Ihre Umgebung. Seien Sie aber vorsichtig. Fragen Sie eher unbestimmt, zum Beispiel danach, wie Ihre Fähigkeiten gehaltsmäßig Ihrer Umgebung nach bewertet werden könnten. Wählen Sie sorgfältig, mit wem Sie über die ganze Angelegenheit kommunizieren werden und verraten Sie nicht unnötig Ihr Gehalt, insbesondere nicht im Rahmen der Firma. Sie können nie wissen, wer diese Information gegen Sie benutzt.

Legen Sie sich ein Ziel fest. Ein reales Ziel.

Bei der Gehaltsfrage, die Ihnen beim Vorstellungsgespräch gestellt wurde, haben Sie sich im Rahmen konkreter Beträge bewegt. Mehr über diese Problematik lesen Sie im Artikel Was für ein Gehalt soll man beim Vorstellungsgespräch verlangen. Falls Sie sich jedoch um die Erhöhung Ihres bestehenden Gehalts bemühen, setzen Sie eher auf Prozente, sie überlassen so Ihrem Chef keinen großen Spielraum für das Feilschen. Stehen Sie jedoch stets mit den Beinen auf der Erde, bewegen Sie sich um die 5%. Bei zu großen Erwartungen wird man mit Ihnen mit größter Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht verhandeln.

Zur richtigen Zeit auf dem richtigen Ort

Es ist auch wichtig, das Timing Ihrer Forderung richtig zu wählen. Wählen Sie am besten die Zeit, in der es der Gesellschaft gut geht. Andernfalls würden Sie nur mit der Hand im Wespennest stochern.

Nehmen Sie aber auch die Stimmung des Vorgesetzten wahr. Hat er gerade einen schlechten Tag, wird er wahrscheinlich keine Lust haben, mit Ihnen ein derartig sensibles Thema zu diskutieren.

Moment M

Seinen Sie bei der "Aktion" vorsichtig, taktvoll, assertiv aber nicht frech. Meiden Sie weiter die erwähnte emotionale Erpressung. Falls Sie sich an die Prinzipe des anständigen Verhaltes halten, ist das schlimmste, was ihnen passieren kann, dass ihre Forderung abgelehnt wird. Und auch in diesem Falle vergessen Sie nicht das Dekorum.

Tipp: Schweifen Sie nicht zur emotionalen Erpressung ab. Sparen Sie sich zum Beispiel Argumente, dass Ihre Kinder studieren, bzw. dass Sie eine Hypothek abzahlen. Das sind keine realen Gründe für die Gehaltserhöhung. Außerdem, falls Ihr Vorgesetzter in Ihrer Handlung Andeutungen emotionaler Erpressung erkennt, kann es leicht passieren, dass er auf so eine Art und Weise reagiert, dass Sie eine Gehaltserhöhung in der nächsten Zukunft vergessen können.

Passen Sie auch auf Drohungen mit Ihrer Kündigung auf. Falls Sie sich sicher sind, dass es schwierig ist, für Sie einen Ersatz zu finden, falls Sie Ihre Überlegungen hinsichtlich der Kündigung mit Gefühl überbringen und falls Sie es außerdem ernst meinen, kann es passieren, dass man Ihnen zuletzt das Gehalt tatsächlich erhöht. Rechnen Sie aber damit, dass bei Ihrem unvorsichtigen Vorgang (und die Grenze ist in diesem Fall tatsächlich sehr dünn) Ihr Vorgesetzter die Gehaltserhöhung nicht nur ablehnen kann, sondern Sie auch unangenehm mit der Kündigung überraschen kann.

Geeignete Alternativen

Falls die Geschäftsleitung auf Ihre Gehaltserhöhung nicht eingeht, versuchen Sie es mit Raffinesse. Schlagen Sie Ihrem Chef zum Beispiel die Einführung von Vergünstigungen vor, stecken Sie ihm den Gedanken über Motivierungs- und Teambuildingaktionen zu oder zum Beispiel der von der Firma bezahltenEnglischkurse für die Mitarbeiter zu. Kommen Sie mit etwas, was in Ihrer Gesellschaft vorläufig nicht funktioniert, es erhöht (nicht nur) Ihre Motivierung, sondern die Firma nimmt diesbezüglich auch ihren Vorteil wahr. Es gibt viele Möglichkeiten.

Die äußerste Variante bleibt die Kündigung. Falls Sie spüren, dass die Situation langzeitig unerträglich ist, dass man Sie in Ihrer Arbeit nicht achtet, erwägen Sie, ob es für Sie nicht das Beste ist, einen solchen Job zu finden, in dem Sie geachtet werden. Auch finanziell.

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