Lebenslauf für Ausbildung – Muster 2026
Für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ist der Lebenslauf oft aussagekräftiger als das Anschreiben, denn hier sehen Ausbilder auf einen Blick, wer Sie sind und was Sie mitbringen. Da die meisten Auszubildenden noch wenig oder gar keine Berufserfahrung haben, kommt es auf Schulbildung, Praktika und persönliche Stärken an. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie ein überzeugender Lebenslauf für die Ausbildung aufgebaut ist.
Aufbau: So unterscheidet sich der Ausbildungs-Lebenslauf
Lea Hoffmann
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Kauffrau für Büromanagement
Musterstraße 12, 45127 Essen · 0176 12345678 · [email protected]
Persönliche Daten
- Geburtsdatum: 14. März 2010
- Geburtsort: Essen
- Staatsangehörigkeit: deutsch
Schulbildung
- Voraussichtlicher Abschluss: Mittlerer Schulabschluss (Sommer 2026)
- Lieblingsfächer: Mathematik, Wirtschaft, Englisch
Praktische Erfahrungen
- Mitarbeit im Kundenservice und in der Post- und Aktenverwaltung
- Erste Einblicke in kaufmännische Abläufe und Büroorganisation
- Verkauf, Kundenberatung und Kassenführung an Wochenenden
Kenntnisse & Interessen
- MS Office (Word, Excel, PowerPoint) – gute Kenntnisse
- Englisch – gut in Wort und Schrift (B1)
- Ehrenamt: Klassensprecherin seit 2024
- Hobbys: Volleyball, Buchhaltung im Schülerunternehmen "JUNIOR"
Tipps für einen überzeugenden Ausbildungs-Lebenslauf
- Eine Seite reicht: Der Lebenslauf für eine Ausbildung passt auf eine DIN-A4-Seite. Ausbilder erwarten keine langen Werdegänge, sondern einen klaren Überblick.
- Tabellarischer Aufbau: Nutzen Sie den klassischen tabellarischen Lebenslauf mit den Rubriken Persönliche Daten, Schulbildung, Praktische Erfahrungen sowie Kenntnisse & Interessen – antichronologisch, also mit dem aktuellsten Eintrag zuerst.
- Schulische Leistungen zeigen: Nennen Sie Ihren (voraussichtlichen) Schulabschluss, besuchte Schulen und gerne auch Lieblingsfächer, die zur Ausbildung passen – etwa Mathematik für eine kaufmännische Lehre.
- Praktika hervorheben: Auch kurze Schülerpraktika, Ferienjobs oder Aushilfstätigkeiten sind wertvoll. Beschreiben Sie kurz, was Sie dort gemacht und gelernt haben.
- Persönlichkeit zeigen: Ehrenamtliches Engagement, Vereinssport oder Hobbys wirken bei wenig Berufserfahrung besonders überzeugend, wenn sie Teamgeist, Verantwortung oder Interesse am Beruf zeigen.
- Bewerbungsfoto und Layout: Ein aktuelles, seriöses Bewerbungsfoto sowie ein übersichtliches, einheitliches Layout hinterlassen einen professionellen ersten Eindruck.
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Wenn Sie noch ganz am Anfang stehen, hilft Ihnen unsere allgemeine Anleitung, wie man einen Lebenslauf verfasst. Für den passenden Rahmen können Sie außerdem direkt eine Lebenslauf Vorlage nutzen. Sind Sie noch Schüler und suchen speziell nach Tipps für Ihre Situation, lohnt sich ein Blick in unseren Artikel Lebenslauf für Schüler. Und falls Sie zunächst ein Praktikum statt einer Ausbildung anstreben, finden Sie alle Infos im Beitrag Lebenslauf für Praktikum.
FAQ – Lebenslauf für Ausbildung
Wie lang darf der Lebenslauf für eine Ausbildung sein?
Eine DIN-A4-Seite genügt vollkommen. Da Auszubildende meist noch wenig Berufserfahrung haben, wirkt ein kompakter, übersichtlicher Lebenslauf professioneller als ein langer.
Was mache ich, wenn ich noch keine Berufserfahrung habe?
Das ist völlig normal und kein Nachteil. Führen Sie stattdessen Praktika, Ferienjobs, Aushilfstätigkeiten, ehrenamtliches Engagement und relevante Schulprojekte auf – sie zeigen ebenfalls Einsatzbereitschaft und erste praktische Erfahrungen.
Muss ein Bewerbungsfoto in den Lebenslauf?
Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz zwar rechtlich nicht verpflichtend, wird aber weiterhin häufig erwartet und erhöht die Chancen auf eine Einladung, wenn es aktuell und professionell wirkt.
Welche Reihenfolge sollten die Abschnitte im Lebenslauf haben?
Üblich ist die Reihenfolge Persönliche Daten, Schulbildung, Praktische Erfahrungen (Praktika, Jobs) sowie Kenntnisse und Interessen. Innerhalb jedes Abschnitts gilt: der aktuellste Eintrag steht immer zuerst.
Sollte ich Noten oder Zeugnisse im Lebenslauf erwähnen?
Sie müssen keine einzelnen Noten auflisten, können aber den voraussichtlichen oder erreichten Schulabschluss sowie besonders starke Fächer nennen, die zur gewünschten Ausbildung passen. Zeugnisse legen Sie als separate Anlage bei.
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